Regie

Axel Köhler

| BIOGRAPHIE |

Köhler studierte an der Hochschule für Musik Carl-Maria von Weber Dresden Gesang und Violine. Ab 1984 war er an der Oper Halle engagiert, zunächst als Bariton, wechselte dann aber 1987 das Stimmfach und wurde Countertenor. Ab dem Jahr 2000 widmet er sich mehr und mehr der Regie von Opern und Operetten. Seine Produktion "Schwanda, der Dudelsackpfeifer" an der Semperoper Dresden wurde 2012 von der Fachzeitschrift "Opernwelt" zur Wiederentdeckung des Jahres gekürt. "Der Freischütz", ebenfalls an der Semperoper Dresden unter dem Dirigat von Christian Thielemann, erhielt den "Bachtrack-Award" 2015 in der Kategorie "Weltbeste Inszenierung". In der Saison 2017/18 wird Axel Köhler in Deutschland und Österreich die Operetten "Die lustige Witwe" von Franz Lehar, "Der Opernball" von Richard Heuberger und "Die Csárdasfürstin" von Emmerich Kálmán inszenieren.

Musikalische Leitung

Gerrit Prießnitz

| BIOGRAPHIE |

Der gebürtige Bonner leitet in der Spielzeit 2016/17 an der Volksoper Wien zwei Opernpremieren, debütiert bei den Bamberger Symphonikern, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen sowie am Landestheater Linz und bei den Seefestspielen Mörbisch. Der Volksoper Wien ist er bereits seit 2006 eng verbunden und hat dort insbesondere Mozart, Puccini und R. Strauss, aber auch Werke wie "Albert Herring", "Rusalka", "Der Freischütz", "Carmen", die Uraufführung des Ballettabends "Ein Reigen" und Operette dirigiert. Bis 2011 war er zudem Künstlerischer Leiter der Wiener Akademischen Philharmonie mit Konzerten in Musikverein und Konzerthaus.

Bühnenbild

Frank Philipp Schlößmann

| BIOGRAPHIE |

Schlössmann stammt aus Bad König im Odenwald. Er studierte am Salzburger Mozarteum Bühnen- und Kostümgestaltung. Mit Regisseuren wie Andreas Homoki, Olivier Tambosi, Harry Kupfer und Aron Stiehl arbeitet er an den Staatsopern Berlin, München, Hamburg, Hannover, der Semperoper Dresden, der Deutschen und der Komischen Oper Berlin, den Opern in Köln, Leipzig, Düsseldorf, Essen und Karlsruhe. Internationale Engagements führten ihn an die Metropolitan Opera, nach San Francisco, Chicago, Houston und Los Angeles, an das Royal Opera House London sowie die ENO. Ebenso nach Barcelona, Florenz, Venedig, Bologna, Genua, Catania, Dublin, Budapest, Amsterdam, Oslo, Helsinki, Zürich, Basel, Wiener Volksoper, Graz sowie an das Teatro Colón Buenos Aires, nach Peking, Tokio und an das Mariinsky Theater St. Petersburg. Für die Bayreuther Festspiele entwarf er das Bühnenbild von "Der Ring des Nibelungen" 2006 -10 und "Tristan und Isolde" 2015/16. Für die Bregenzer Festspiele entwarf er 2016 das Bühnenbild für Franco Faccios "Hamlet".

Kostüme

Armella Müller von Blon

Choreographie

Mirko Mahr

| BIOGRAPHIE |

Geboren in Bautzen. Ballettausbildung an der Leipziger Fachschule für Tanz. Direktes Engagement beim Ballett der Oper Leipzig, wo er 1988 zum Demi-Solisten ernannt wurde. Er wirkte unter anderem in Choreografien von Uwe Scholz, George Balanchine, John Cranko, Robert North, Dietmar Seyffert oder Youri Vamos mit. Seit Januar 2005 ist Mirko Mahr Ballettdirektor der Musikalischen Komödie und entwickelt die meisten Choreografien für die Neuinszenierungen des Hauses selbst. Seit 2014 bereichert das Ballett "Romeo und Julia" und seit 2016 das Ballett "Carmen" den Spielplan der Musikalischen Komödie. Als Gastchoreograph arbeitete er am Opernhaus Chemnitz, Mainfranken Theater Würzburg, Landestheater Neustrelitz, Opernhaus Erfurt und Staatstheater Cottbus (2012 Tanzstück "Songs for swinging lovers"). 2015 feierte er sein Debüt bei den Seefestspielen Mörbisch ("Eine Nacht in Venedig").

Akustik

Prof. Ing. Wolfgang Fritz

| BIOGRAPHIE |

Ausbildung am Radiotechnischen Institut, parallel Tontechniker in der Wiener Volksoper. Ab 1970 Leiter der Akustik-Tontechnik und Tonmeister in der Volksoper und bei den Bregenzer Festspielen. Ab 1980 Leiter der Abteilung Akustik/Videotechnik und Cheftonmeister in der Wiener Staatsoper. Entwicklung, technische Umsetzung und Sounddesign bei den Festspielen in Bregenz und Mörbisch unter Einbeziehung von Richtungshören und Raumsimulation. 2001 gemeinsame Entwicklung eines volldigitalen rechnergesteuerten Tonregiesystems mit der japanischen Firma TOA, speziell auf die Anforderungen großer Opernhäuser zugeschnitten. Entwicklung neuer Konzepte für Raumsimulation unter Einbindung der Wellenfeldsynthese bei den Bregenzer Festspielen. 2012 Erneuerung des Systems für die Rauminformation unter Einbindung einer akustischen Abbildung bewegter Quellen auf der Zuschauertribüne bei den Seefestspielen Mörbisch.

Lichtdesign

Jürgen Erntl

| BIOGRAPHIE |

Der Niederösterreicher begann seine Laufbahn mit zahlreichen Kleinveranstaltungen im Weinviertel bis er vor zehn Jahren die lichttechnische Leitung der Felsenbühne Staatz übernahm. Nach der Projektleitung bei etlichen Industrie-Events und einigen Opernproduktionen und Ausflügen in die Architekturbeleuchtung in London, Paris, Venedig, Zürich und zahlreichen Städten in Deutschland begann er auch an einer Privatuniversität und an der Berufsschule für Veranstaltungstechnik zu unterrichten. Seit drei Jahren ist er als Trainer in vielen Theater- und Opernhäusern in Österreich im Bereich der Lichtregie tätig. Zusätzlich unterstützt er in der Fernsehbranche zahlreiche Shows und Sendungen als Trainer und Operator. Im Jänner 2013 übernahm er die lichttechnische Leitung in Mörbisch.

Studienleitung & Dirigat

Günter Fruhmann

| BIOGRAPHIE |

Er begann seine musikalische Ausbildung in den Fächern Klavier und Klarinette. Nach seinem Dirigierstudium bei Milan Horvat wurde er an der Grazer Oper engagiert, wo er seit seinem Debüt mit "Il Barbiere di Siviglia" ein umfangreiches Repertoire an Opern-, Operetten,- Musical-, Ballett sowie Konzertabenden dirigierte. Langjährige Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt, Fabio Luisi und Rudolf Bibl. Gast- und Konzertdirigent am Pult der Slowenischen Philharmonie, der Marburger Philharmonie, des Savaria-Symphonie-Orchesters, der Grazer Symphoniker, der Grazer Philharmoniker, des Singapore Symphony-Orchestra sowie des Teatro Comunale in Reggio Calabria. Bei den Seefestspielen Mörbisch leitete er bisher Vorstellungsserien von "Wiener Blut", "Im weißen Rössl", "My fair Lady", "Der Zarewitsch", "Der Zigeunerbaron", "Die Fledermaus", "Der Bettelstudent" und "Anatevka".