Positives Presseecho für einen gefeierten Vogelhändler

Dieser schwungvolle, dynamische, höchst unterhaltsame "Vogelhändler" würde auch jedem renommierten Operettenhaus zur Ehre gereichen. In Axel Köhlers Inszenierung […] gibt es keine Minute Leerlauf […] das Gesamtbild ergibt einen Abend, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Angeführt vor allem von der Spielfreude […] der Herren Paul Schweinester (Adam) und Horst Lamnek (Baron Weps), steigert sich das gesamte Ensemble zur Hochform, dazu wird, unter der Leitung von Gerrit Prießnitz, fabelhaft musiziert und getanzt […]. Armella Müller von Blon kleidet das Ensemble nicht nur in bunte, sondern teils auch höchst fantasievolle Kostüme - hundert für die Statisterie, 200 für das Ballett. Hollywood, erblasse!
Luigi Heinrich, Kleine Zeitung 


Die Seefestspiele Mörbisch zeigen einen grandiosen "Vogelhändler". Musikalisch, szenisch, atmosphärisch – hier stimmt einfach alles.
Frederik Hanssen, Der Tagesspiegel


[…] ein sehens- und hörenswertes Operetten-Erlebnis. […]
Regisseur Axel Köhler inszenierte eine schwungvolle Operette mit vielen witzigen Ideen: Postbotin Christl kam mit dem Heißluftballon, Vogelhändler Adam tauchte aus einer überdimensionalen Kuckucksuhr auf. Das bunte Bühnenbild von Frank Philipp Schlößmann erinnerte an die surrealen Gemälde von Rene Magritte: weißen Wolken vor strahlend blauem Himmel. […]
Es war ein Fest für die Augen, als sich zum Beispiel die Röcke der Balletttänzerinnen in Rosen verwandelten und zwar choreografiert von Mirko Mahr. Das Festival Orchester Mörbisch unter Gerrit Prießnitz spielte mit einer Leichtigkeit und trotzdem großer Präzision.

Silvia Freudensprung-Schöll, ORF Burgenland


Am Pult des Orchesters steht erstmals Operetten-Profi Gerrit Prießnitz, der die Zeller-Schlager wie etwa "Ich bin die Christel von der Post" oder "Schenkt man sich Rosen in Tirol" perfekt ins Publikum transferiert. […] Die Premierenbesetzung ließ keinen Wunsch offen. Alle sind märchenhaft anmutende Kunstfiguren und schaffen es trotzdem, menschliche Gefühle über die Rampe zu hieven. Die pfälzische Brief-Christel hat Model-Format und gewinnt letztlich dank Spiel und flexibler stimmliche Ausdruckskraft ihren Tiroler Vogelfänger Adam, der seine Sturheit auch stimmlich kräftig akzentuiert.
Ingo Rickl, Neues Volksblatt


Alles dreht sich, alles bewegt sich, alles ist bunt, und die Grenze zum Kitsch ist für einige Stunden ein sehr weites Land. Dazu gibt es ein Rosen Ballett, ein Brieftauben-Ballett und - Achtung Selbstironie! - sogar ein fröhliches Gelsen-Ballett. Mirko Mahr ist für die mehr oder minder gelungenen Choreografien zuständig. Dass kräftig geschuhplattelt wird, versteht sich da fast von selbst. […]. Dirigent Gerrit Prießnitz kennt "seinen" Zeller gut, hat das Festival Orchester Mörbisch samt Chor im Griff und kostet die Ohrwürmer sehr freudig aus. […] So ist etwa Paul Schweinester ein bewusst deftig-tirolerischer Adam im Andreas-Gabalier-Look, der in Sieglinde Feldhofer eine vokal exzellente, ganz entzückende Christel im Biene-Maja-Outfit findet. Als Kurfürstin Marie lässt Cornelia Zink im passenden Hofgewand aufhorchen; als reiche Adelaide bekommt Dagmar Schellenberger zuletzt einen Mann und einen dankbaren Schlussapplaus für ihre Intendanz.
Peter Jarolin, Kurier


Diese Operette ist freilichttauglich. Zumindest dann, wenn man einen Regisseur hat, der mit diesem Metier umzugehen weiß und was fürs Auge bietet. Axel Köhler kann das. Er hat eine schlanke Produktion auf die Seebühne gebracht und eine Regie mit vielen Einfällen hingelegt, die von einem klar strukturierten, variantenreichen Bühnenbild (Frank Philipp Schlößmann) und putzig-folklorebetonten Kostümen (Armella Müller von Blon), der spritzigen Choreografie Mirko Mahrs und dem unsichtbaren Orchester unter Gerrit Prießnitz unterstützt wird. […] Musikalisch war die Welt auf der Seebühne in Ordnung. Das begann mit einer gut eingestellten Verstärkungsanlage und endete mit gut ausgewählten Sängern.
Derek Weber, Salzburger Nachrichten


Axel Köhler inszeniert sehr besucherfreundlich, mit einigem Charme, mitunter auch nah an einer Hauptabend-Revue, hat jedenfalls die Seebühne im Griff. Und Frank Philipp Schlößmann hat ihm ein so krachbuntes Bühnenbild aufgestellt, dass man sich mehrmals die Augen reibt.
Stefan Musil, Kronen Zeitung