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Herbert Alsen
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 Investitionen ab 1993


Die Seefestspiele Mörbisch haben seit Übernahme der Intendanz durch Herrn KS Prof. Harald Serafin eine in jeder Hinsicht bemerkenswerte Entwicklung vollzogen.

Bauliche Maßnahmen

In den Jahre 1993 - 2001 wurde das gesamte Festspielgelände neu aufgebaut. Folgende Maßnahmen wurden getroffen und waren mit den nebenstehenden Kosten verbunden:

1. 
Bau eines unter der Bühne gelegenen Orchestergrabens für insgesamt 80 Personen (Orchester und Chor) öS 4.000.000,--
  EUR 291.000,--

2. 
Neubau der Besuchertribüne, Erweiterung des Fassungsvermögens auf über 4,100 Personen öS 24.000.000,--
  EUR 1.744.000,--

3. 
Neubau des Entrées, Bau eines Verwaltungs- und Garderobentraktes, Bau von Buffeträumlichkeiten, Neubau der Bühne, Erweiterung der Besuchertribüne auf 4,535 Sitzplätze öS 30.000.000,--
EUR 2.180.000,--

4. 
Neubau eines Garderoben- und Requisitentraktes 
Sowie eines Werkstättenbereiches öS 20.700.000,--
EUR 1.500.000,--

5. 
Neubau der Tageskassa öS 2.800.000,--
EUR 204.000,--

6. 
Erweiterung der Zuschauertribüne auf 6.056 Sitzplätze und
Errichtung einer Probenhalle bzw. Restaurationsbereichs öS 54.000.000,--
EUR 3.924.000,--

7. 
Neubau von Akustik- und Lichttürmen öS 4.000.000,--
EUR 291.000,--

8.
Kompletterneuerung des Bühnenbodens mit einem eigens für
die Seefestspiele Mörbisch entwickelten System
 EUR 1.600.000,--
 


Investitionen fanden jedoch nicht nur im baulichen, sondern auch im technischen Bereich statt:

Elektroakustik

Neben der Seebühne in Bregenz ist Mörbisch die einzige Open Air-Bühne weltweit, wo Besucher richtungsbezogenes Hören unter freien Himmel erleben können. Ein von Herrn Prof. Ing. Wolfgang Fritz, Cheftonmeister der Wiener Staatsoper, entwickeltes Konzept wurde 1993 technisch in die Realität umgesetzt. Seither finden laufend Verbesserungen und Erweiterungen der elektroakustischen Einrichtungen statt, um den Besuchern ein gesteigertes Hörerlebnis vermitteln zu können. 1998 wurde ein weltweit einzigartiges Raumsimulationssystems installiert.

Bisheriger Gesamtaufwand        EUR 1.418.000,--

Beleuchtung

Im Bereich der Beleuchtung wurde mit einer Generalsanierung bzw. Neuanschaffung des Equipments begonnen.

Bisheriger Gesamtaufwand        EUR 581.000,--

Kartenverkauf - Umstellung auf EDV

1997 wurde der Kartenverkauf für die Seefestspiele Mörbisch betriebsintern auf EDV umgestellt.
Die Kosten für die Hard- und Software lagen bei    EUR 116.000,--

Die Gesamtkosten für die Investition von 1993 bis 2003 beliefen sich somit auf EUR 13.849.000,-- netto (exkl. MwSt.)

Dieser Betrag wurde wie folgt aufgebracht:

1) 1993: Aufnahme eines Darlehens in der Höhe von EUR 727.000,--, Darlehenstilgung erfolgt durch die Burgenländische Landesregierung.

2) 1995: Aufnahme eines Darlehens in der Höhe von EUR 1.090.000,--, Tilgung erfolgt ebenfalls durch die Burgenländisch Landesregierung.

3) 1996: Aufnahme eines Darlehens in der Höhe von EUR 2.907.000,--, Tilgung erfolgt durch die Seefestspiele Mörbisch, jährliche Rückzahlung ca. EUR 414.000,-- und eine Subvention des Bundesministeriums für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten in der Höhe von EUR 436.000,--

4) 2000: Aufnahme eines Darlehens in der Höhe von EUR 2.470.000,-- Tilgung erfolgt durch die Seefestspiele Mörbisch, jährliche Rückzahlung ca. EUR 531.000,--

5) 2003: Aufnahme eines Darlehens in der Höhe von EUR 1.500.000,-- Tilgung erfolgt durch die Seefestspiele Mörbisch.

6) Der Restbetrag in der Höhe von EUR 4.719.000,-- wurde aus Eigenmitteln der Seefestspiele Mörbisch (Investitionsrücklagen aus Karteneinnahmen und Sponsorgeldern), abgedeckt.

Der Anteil an Mitteln der öffentlichen Hand lag somit bei EUR 2.253.000,--, dies entspricht etwa 16,27% des Gesamtinvestitionsvolumens, ein im Vergleich zu anderen kulturellen Projekten vorbildlich niedriger Wert.