Besetzung

Zarewitsch
Tiberius Simu
Lucian Krasznec

 Sonja

Alexandra Reinprecht
Lana Kos – Sonja
Großfürst
Prof. Harald Serafin
Christian Futterknecht

Iwan

Marko Kathol

 Mascha

Sieglinde Feldhofer
 Ministerpräsident
Friedrich-W. Schwardtmann

Bordolo

Ciro De Luca  
 
 

Nach der erfolgreichen Produktion 2009 „My Fair Lady“ steht in diesem Jahr mit „Der Zarewitsch“ von Franz Lehár wieder eine Operette auf dem Programm. Intendant Prof. Harald Serafin schlüpft in die Rolle des Großfürsten, aber auch die weitere Besetzung lässt einiges erwarten:

Tiberius Simu - Zarewitsch

Tiberius Simu wurde 1980 in Cluj (Rumänien) geboren und studierte Violine und Klavier und ab 1997 Gesang. Er absolvierte die Musikakademie Gheorghe Dima in seiner Heimatstadt und gewann mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben. Sein Repertoire umfasst unter anderem den Alfredo (La traviata), den Nemorino (L’elisir d’amore), den Lenski (Eugen Onegin), den Don Ottavio (Don Giovanni), den Grafen Almaviva (Il barbiere di Siviglia), den Tamino (Die Zauberflöte) sowie wichtige Konzertwerke wie das Requiem von Mozart oder die h-Moll-Messe von Bach.

2004 debütierte Tiberius Simu an der Oper in Cluj als Alfredo und Don Ottavio, 2005 trat er an der Nationaloper in Bukarest, an der Oper in Temesvar und in Holland auf.

In der Saison 2005/2006 besuchte er die Akademie der Mailänder Scala und trat in Produktionen wie Il barbiere di Siviglia am Teatro degli Arcimboldi oder Ascanio in Alba an der Scala auf. 2007/2008 sang er an der Oper Leipzig Alfredo, Nemorino und Tamino, an der Opéra de Toulon Nemorino; 2008 trat er in La Belle de Cadix in Montpellier auf und er sang 2009 an der Opéra Royal de Wallonie in Liège den Fenton in Verdis Falstaff.


Lucian Krasznec - Zarewitsch

wurde 1981 in Rumänien geboren und kam im Alter von 10 Jahren gemeinsam mit seinen Eltern nach Deutschland. Im letzten Jahr seiner schulischen Ausbildung und während seiner Berufsausbildung zum Mechatroniker, nahm er private Gesangsstunden bei Nese Pars und sang im Extrachor des „Landestheaters Coburg“. Nach dem Besuch der Berufsfachschule für Musik in Kronach studiert Lucian Krasznec seit 2004 an der Hochschule für Musik in Würzburg bei der Sopranistin Prof. Cheryl Studer. 2006 war er Stipendiat der Internationalen Richard Wagner Gesellschaft und von „Rotary International“

Bei den Hochschulproduktionen an der „HfM Würzburg“, war er in folgenden Rollen zu hören: Florindo „Die neugierigen Frauen“ von Ermanno Wolf Ferrari; Paco „La vida breve“, von Manuel de Falla; Baron Kronthal„Der Wildschütz“,Quintette,von Albert Lortzing; Hyllos „Herkules“, von Georg Friedrich Händel

Im Juni 2005 debütierte er als „Tamino“ in W.A.Mozarts „Die Zauberflöte“ beim Würzburger Mozartfest. An gleicher Stelle sang er 2006 den „Idomeneo“ in Mozarts gleichnamiger Oper. 

Lucian Krasznec ist Preisträger beim "Armin Knab Liedwettbewerb 2007" an der "HfM Würzburg".Er absolvierte einen Liedkurs bei Prof. Christian Elsner und einen Meisterkurs bei Anna Reynolds. Lucian Krasznec war als Gast am Landestheater Coburg engagiert und dort als „Prinz Sternschnuppe/ Egon von Schlettow“ in der Operette „Frau Luna“ (P.Lincke) zu erleben. Weiterhin war er als Gast am Stadttheater Freiburg, in der Produktion"Die Teufel von Loudun" von Krzystof Penderecki, engagiert.

Seit August 2008 ist Lucian Krasznec festes Ensemblemitglied des Staatstheaters Darmstadt und dort in der Saison 2010 in „Der Rosenkavalier“ und „Anatevka“ zu sehen. 


Alexandra Reinprecht – Sonja

Die in Wien geborene Künstlerin erhielt ihren ersten Gesangsunterricht von Bernhard Maxara, Elfriede Mohrenberger und Flaviano Labó. Sie erwarb ihr Diplom am Konservatorium „G. Tartini“ mit Auszeichnung unter der Führung der Sopranistin Cecilia Fusco. Seit 2001 wird sie von Carol Byers betreut.
Schon während ihres Studiums konnte sie ihr Talent mehrfach in Produktionen am Teatro Verdi di Trieste unter Beweis stellen.

Nach ihrem ersten Engagement in St. Gallen wurde sie in weiterer Folge nach Graz, Stuttgart, Volksoper Wien und zuletzt an die Wiener Staatsoper verpflichtet, wo sie Rollen wie Adele (Fledermaus), Sophie (Werther), Gilda (Rigoletto), Marie ( La fille du regiment), Blonde (Entführung), Sandrina (La finta giardiniera), Adina (Elisir d’amore), Euridice (Orpheus in der Unterwelt), Pamina (Zauberflöte), Baronin (Wildschütz), Ilia (Idomeneo), Martha (Martha), Martha (Evangelimann), Rosalinde (Fledermaus), Zerlina (Don Giovanni), Musetta (La Boheme), Zdenka (Arabella), Antonia (Les contes d’Hoffmann), Manon (Manon) sang.

Erfolgreiche Gastspiele führten sie an große Opernhäuser wie Oper unter den Linden (Berlin), Staatsoper München, Staatsoper Stuttgart, Landestheater Salzburg. Weiters wirkte sie bei den renommierten Festspielen in Bregenz und Salzburg und bei den Sommerfestivals in St. Moritz und Reinsberg mit.

Mit dem Stuttgarter Ensemble und der Wiener Staatsoper bekam sie die Gelegenheit auch in Japan und China ihr Können unter Beweis zu stellen.

Im Laufe ihrer Karriere konnte sie mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Zubin Mehta, Giuseppe Taddei, Ivor Bolton, Bertrand de Billy, Marcello Giordani, Michel Crider, Philipe Jordan, Peter Konwitschny, Doris Dörrie, Josef Köpplinger, Ferruccio Furlanetto, Marco Armiliato, Welser- Möst, Neill Shicoff, Angela Gheorghiu, u. a. zusammenarbeiten.

Nach ihrem eindrucksvollen Rollendebüt als Manon in der Wiener Staatsoper, wo sie für die erkrankte Anna Netrebko einsprang, debütierte sie dort auch  als Juliette in „Romeo et Juliette“ und als Susanna in „Le nozze di Figaro“. Im Frühjahr 2009 gab sie die Rolle der Sonja (Der Zarewitsch - konzertant – Leitung – Ulf Schirmer) am Münchner Prinzregententheater und die  Rolle der Rosalinde an der Komischen Oper Berlin. 


Lana Kos – Sonja

1984 geboren, Gesangsstudium an der Musikhochschule in Varazdin und an der Musikakademie der Universität von Zagreb. Ihr Opernrepertoire erweiterte sie unter der Ausbildung von Ljudmila Ivanova.

2002 debütierte Lana Kos als „Königin der Nacht“ am Nationaltheater in Zagreb, 2003 gewann sie den staatlichen Gesangswettbewerb in Dubrovnik. Es folgten Konzertauftritte in Moskau, Samara, Odessa, Athen, Liége sowie Konzerte in Deutschland, Österreich und Italien.

Am Boshoi Theater in Moskau trat sie als Natasha Rostova in „Krieg und Frieden“ von Prokofiev auf, bevor sie an die Bayerische Staatsoper München engagiert wurde. Dort war sie in „Hochzeit des Figaro“, „Un Ballo in maschera“, „Carmen“, „Don Carlos“, „Nabucco“, „Aida“  u.v.m. zu sehen.

Ihre erfolgreichsten Debüts feierte sie als Violetta in „La Traviata“ an der Opera Maribor und in Janacek’s „Das schlaue Füchslein“ in The New Israeli Opera in Tel Aviv.


Prof. Harald Serafin - Großfürst

Wurde in  Litauen geboren. Sein Musikstudium begann er an der Berliner Hochschule für Musik und er ließ sich später am Konservatorium in Nürnberg bei KS Willi Domgraf Fassbaender und Prof. Wilhelm Schönherr zum Opernsänger ausbilden.

Seine ersten Engagements führten ihn an große Opernhäuser in St. Gallen, Bern, Aachen und Zürich. Der Wendepunkt seiner künstlerischen Entwicklung sollte die Rolle des Eisensteins in der „Fledermaus“ sein. Ab 1967 war er Mitglied der Wiener Volksoper, parallel dazu von 1970 bis 1987 am Theater an der Wien, wo der Danilo aus der „Lustigen Witwe“ zu seiner Paraderolle wurde.

Diese Partie sang er 1700 Mal und er wurde damit weltweit bekannt. Weltweite Konzertreisen sowie unzählige Fernsehauftritte und Schallplattenaufnahmen folgten, seit 1993 auch Engagements an den Kammerspielen des Theaters in der Josefstadt.

Seit Oktober 2008 ist er unter der Regie von Michael Schottenberg gemeinsam mit Peter Weck am Volkstheater  in „Sonny Boys“ zu sehen.

Seit Übernahme der Intendanz wirkt  er auch regelmäßig  bei den Seefestspielen Mörbisch mit, u.a. in „Die Csárdásfürstin“,  „Gräfin Mariza“, „Die Lustige Witwe“, „Der Graf v. Luxemburg“, „Wiener Blut“ und „Im weißen Rössl“. In der „My Fair Lady“-Produktion spielte Prof. Harald Serafin die Rolle des Oberst Pickering.


   

Christian Futterknecht - Großfürst

1945 in Gmunden geboren als Kind Wiener Eltern, Matura 1963,danach Besuch des Max Reinhardt-Seminars bis zum Abschluss 1966,seit damals Mitglied des Theaters in der Josefstadt. Daneben Gast-Engagements am Thalia Theater Hamburg, am Schauspielhaus Frankfurt, am Stadttheater St.Gallen(als Papageno in Mozarts "Zauberflöte").Gastspiele in Wien in der Kleinen Komödie, am Theater der Jugend und am Raimund-Thester(als Niki im "Walzertraum").Tourneen mit Nestroy-Stücken und als Stani in Hofmannsthals "Schwierigen" mit O.W.Fischer. Mitwirkungen bei folgenden Festspielen: Salzburger Festspiele, Salzburger Straßentheater, Fest in Hellbrunn, Forchtenstein, Melk, Bregenzer Festspiele(zuletzt 2009), Mörbisch(1990), Meggenhofen, Heppenheim. Von 2001 bis 2007 Protagonist der Raimund-Spiele in Gutenstein.
Zahlreiche Tätigkeiten in TV-Produktionen und beim Rundfunk(u.a. ständiges Mitglied der wöchentlichen Sendung "Guglhupf" von 1992-2009). Soloprogramm mit Wiener Liedern und Gedichten, mehrere Programme mit verschiedenen Partnern.

Einige Jahre Lehrtätigkeit am Konservatorium der Stadt Wien. Fast zwanzig Jahre im künstlerischen Betriebsrat des Theaters in der Josefstadt tätig.
Auszeichnungen: Ehrenkreuz für Kunst und Wissenschaften, Ferdinand Raimund-Ring, Goldenes Ehrenzeichen des Landes Wien. 


Marko Kathol – Iwan

1962 in Klagenfurt geboren; Ausbildung zum klassischen Tänzer an der Heinz-Bosl-Stiftung in München; Tänzer im Ballettensemble der Bayerischen Staatsoper in München; ab 1988 Gesangsstudium am Konservatorium in Bordeaux und Fortsetzung der Ausbildung in  München. Sein erstes Engagement als Sänger führte Marko Kathol ans Stadttheater Würzburg. Er debütiert 1996 am Staatstheater am Gärtnerplatz in München als Pappacoda in „Eine Nacht in Venedig“. Es folgten „Don Pasquale“, „Falstaff“, „Gasperone“, „Csardasfürstin“, „Lustige Witwe“ u.v.m.

Gastspiele und Tourneeproduktionen in Österreich und Deutschland, sowie 2003 eine Neuproduktion der „Fledermaus“ am Opernhaus Köln unter der Regie von Helmuth Lohner.

Regelmäßige Gastengagements an der Wiener Volksoper, am Landestheater Salzburg, an der Musikalischen Komödie Leipzig und am Gärtnerplatztheater München.

Marko Kathol war bereits 2004 in der „Gräfin Mariza“ und 2006 im „Graf von Luxemburg“ bei den Seefestspielen Mörbisch zu sehen. Aktuell spielt er an der Wiener Volksoper den John Buffy in „Die Blume von Hawai“ und Egon von Wildenhagen in „Der Vetter aus Dingsda“.


Sieglinde Feldhofer - Mascha

Die junge Sopranistin Sieglinde Feldhofer wuchs in der Steiermark auf.  Sie studierte Gesang an der Kunstuniversität in Graz.

Im Jahr 2006 nahm sie im Rahmen der Internationalen Woche der Alten Musik in Krieglach an dem Kurs für Barockgesang bei Mieke van der Sluis teil. Im Sommer 2007 gewann die junge Künstlerin den Lions Panthera Förderungspreis. Außerdem wurde sie vom Zonta Club Graz gefördert.  Im Herbst 2007 war sie in der Uraufführung der Oper „Franz Jägerstätter“ von Viktor Fortin in der Rolle der „Briefträgerin“ und im Solistenensemble zu sehen.

Im Next Liberty in Graz spielte Sieglinde Feldhofer im Frühjahr 2008 die Rolle der „Wendy Moira Angela Darling“ (Peter Pan) in der Kinderoper von Wilfried Hiller. Außerdem konnte man die Sängerin im Frühjahr 2008 an Kunstuniversität Graz als „Sand- und als Taumännchen“ (Hänsel und Gretel) hören und sehen.

Im Juni 2008 verkörperte sie, ebenfalls an der Kunstuniversität Graz, die Rolle der „Baronin Freimann“ (Der Wildschütz). 2009 und 2010 besuchte sie einen Meisterkurs bei Gary Magby.

Im Sommer 2009 nahm die Sängerin am 28. Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb teil und war eine der Finalistinnen im Bereich Operette.

Seit Herbst 2008 ist Sieglinde Feldhofer an der Grazer Oper engagiert. Sie war dort als Papagena (Die Zauberflöte), als „Smeraldine“ (Die Liebe zu den drei Orangen) und als Eliza Doolittle (My Fair Lady) zu sehen.

In dieser Saison kann man die Sopranistin an der Grazer Oper als „Maria Raine“r (The Sound of Music), als „Adele“ (Die Fledermaus), als „Schlafittchen“ (Das Traumfresserchen), als Komtesse Stasi (Die Csárdásfürstin) sowie als „Barbarina“ (Le nozze di Figaro) erleben.


Friedrich-W. Schwardtmann - Ministerpräsident

Geboren in Köln. Nach abgeschlossener Kaufmannslehre begann er ein Jurastudium, welches er dann aber zugunsten der Schauspielerei abbrach.

Freddy Schwardtmann absolvierte die Folkwangschule Essen-Werden bei Prof. Werner Kraut.Es folgten Engagements in Krefeld, Bad Gondersheim und Feuchtwangen.Stationen in Österreich waren Kobersdorf, Stockerau, Perchtoldsdorf, Mödling, Forchtenstein und die Salzburger Festspiele. 2009 war er im Stück „Pension Schöller“ im Stadttheater Berndorf zu sehen.

Freddy Schwardtmann ist Ensemblemitglied im Theater in der Josefstadt und feierte im Jänner 2010 sein 30 jähriges Jubiläum an diesem Haus.

Er war u.a. zu sehen in: „Der Verschwender“, „Der Neurosen-Kavalier“, „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“, „Moral“, „Der Diener zweier Herren“ u.v.m.

Bei den Seefestspiele Mörbisch wirkte er 2003 in „Giuditta“ und 2007 in „Wiener Blut“ mit. In der diesjährigen Produktion „Der Zarewitsch“ schlüpft Freddy Schwardtmann in die Rolle des „Ministerpräsidenten“.


Ciro De Luca -  Bordolo

1970 in Neapel geboren; studierte an der Uni Wien Publizistik u. Kommunikations-/Theaterwissenschaften; Schauspiel und darstellende Kunst am Konservatorium Wien bei Prof. Elfriede Ott sowie am Franz Schubert-Konservatorium bei Prof. A. Miller.

1991 gründete Ciro de Luca die Kabarettgruppe „Die Neurotiker“. Es folgten Auftritte mit den „Neurotikern“, aber auch viele Soloprogramme.

Im Radio und TV war er mit eigenen Sendungen und Shows vertreten und wirkte auch in div. Spielfilmen mit, u.a. „Der See“, „Ein Schutzengel auf Reisen“, „Schweinchen Babe I – Synchronisation und „Schnell ermittelt“; ebenso sehr bekannt seine „DE LUCA – Late Night Comedy-Show“. Ciro de Luca ist regelmäßig in der SIMPL-Revue als Confèrencier zu sehen und hat in „Land des Lächelns“ 2002 in Bad Ischl auch bereits Operettenluft geschnuppert.

Der vielseitige Künstler veröffentlichte CD’s und betätigt sich auch erfolgreich als Buchautor für Kochbücher und Märchen für Groß & Klein.