Professor Higgins trifft nach
einem Opernbesuch auf dem
Blumenmarkt bei Covent Garden in
London auf die Blumenverkäuferin
Eliza Doolittle.
Ihre kraftvoll-vulgären Ausdrücke
sieht er als Beispiel für die
Deformierung der Muttersprache.
Higgins glaubt, dass sich der Mensch
nicht über seine Herkunft, sondern
seine Sprache definiert; selbst ein
Blumenmädchen wie Eliza, könne ihren
Stand verbessern und zu einer
anerkannten Dame werden, sofern sie
richtiges Englisch sprechen lernt.
Eliza ist von dieser Vorstellung
fasziniert. Obwohl ihre sprachlichen
Wunschträume sehr bescheiden sind,
muss sie feststellen, dass sie von
deren Erfüllung dennoch meilenwert
entfernt ist.
Hinzu kommt, dass sie täglich um
ihren Lebensunterhalt kämpfen und
sich auch noch um ihren
alkoholkranken Vater kümmern muss
und dadurch immer wieder in ihr
altes Milieu zurückfällt.
Wie sie dennoch die Wandlung vom
Blumenmädchen zu einer Lady schafft,
erfahren Sie 2009 bei den
Seefestspielen Mörbisch in einem
Klassiker der
Musiktheatergeschichte.