Leading Team

Inszenierung
Helmuth Lohner
Bühnenbild
Prof. R. Langenfass
Choreographie
Giorgio Madia
Musikalische Leitung
Caspar Richter
Günter Fruhmann
Ton und Akustik
Prof. Wolfgang Fritz
Lichtdesign
Friedrich Rom
 

 Hauptdarsteller

Eliza Doolittle
Katrin Fuchs / Nadine Zeintl
Prof. Henry Higgins
Michael Maertens / Daniel Morgenroth
Oberst Pickering
Harald Serafin
Alfred P. Doolittle
Helmuth Lohner
Mrs. Higgins
Gaby Jacoby
Freddy Eynsford-Hill
Daniel Serafin
 Mrs. Pearce
Isabel Weicken
  Besetzungsplan

My fair Lady - Besetzung

Nach dem erfolgreichen Jahr 2008 mit „Im weißen Rössl“ steht 2009 „My Fair Lady“ von Frederick Loewe auf dem Programm. Intendant Prof. Harald Serafin schlüpft in die Rolle des Oberst Pickering, aber auch die weitere Besetzung lässt einiges erwarten:

Katrin Fuchs – Eliza

Die gebürtige Wienerin wurde bereits als Achtjährige für die Rolle der kleinen Cosette in „Les
Miserábles“ ans Wiener Raimundtheater engagiert. Sie absolvierte den Lehrgang für Klassische Operette am Konservatorium der Stadt Wien, studierte privat bei Carol Byers und diplomierte 04 in Schauspiel, 07 in Sologesang. 03/04 war sie am Theater der Landeshauptstadt St. Pölten in Igor Bauersima`s „Norway.Today“, David Auburn`s „Der Beweis“ sowie im Kindermusical „Pippi Langstrumpf“ jeweils in der Hauptrolle zu erleben. Seit 05 widmet sie sich, neben reger Konzerttätigkeit, verstärkt dem Musiktheater. Bei den Herbsttagen Blindenmarkt trat sie u.a. in „Gasparone“ als Sora, in „Land des Lächelns“ als Mi und in „Madame Pompadour“ als Belotte auf; in Bad Hall als Stasi in der „Csárdásfürstin“, in St. Pölten als Ida und im Rahmen der Wörtherseefestspiele als Adele in der „Fledermaus“. Als Pepi in „Wiener Blut“ stand sie u.a. im Schlosstheater Schönbrunn und im Stadttheater St. Gallen (CH) auf der Bühne. Am Stadttheater Baden war sie in der „Zirkusprinzessin“ als Miss Mabel Gibson, in „Dreimäderlhaus“ als Haiderl und in „Les Miserábles“ als Cosette engagiert. Im Opernfach hat sie bisher Juliet in Britten`s „The Little Sweep“, Gretel/Tau-und Sandmännchen in „Hänsel und Gretel“ sowie Papagena in der „Zauberflöte“ gesungen. Zuletzt war sie im Theater am Aegi/Hannover als Briefchristel in „Der Vogelhändler“ zu hören.

Nadine Zeintl – Eliza

Wurde in Steyr (OÖ) geboren. Sie begann ihre Ausbildung mit dem Fach „Zeitgenössischer Tanz“ am Brucknerkonservatorium Linz von 2001 bis 2002 und führte sie an den Performing Arts Studios (Talent’s) fort. Ab 2004 studierte sie unter der Leitung von Erhard Pauer am Konservatorium der Stadt Wien „Musikalisches Unterhaltungstheater“, wo sie im Mai 2008 ihr Diplom erhielt. Zuletzt feierte sie Erfolge als Constanze Weber in „Amadeus“ am Stadttheater Klagenfurt und in der laufenden Spielzeit 2009 ist sie als Cinderella im gleichnamigen Stück und als Polly in „Die Dreigroschenoper“ zu sehen.

Michael Maertens – Prof. Henry Higgins

Wurde 1963 in Hamburg geboren und stammt aus einer Theaterfamilie. Nach dem Besuch der Otto-Falckenberg-Schule in München folgte er dem Ruf ans Hamburger Thalia-Theater, wo sein Vater und sein Bruder bereits engagiert waren. Sein Großvater Willy Maertens war in der Nachkriegszeit Intendant dieses Hauses. Für seine erste Rolle erhielt er 1989 den begehrten Boy-Gobert-Preis; 1989/90 wurde er zum Nachwuchsschauspieler des Jahres gewählt. Nach kurzer Zeit spielte er an den großen deutschen Theatern; Stationen waren das Schiller Theater und das Deutsche Theater in Berlin, die Münchner Kammerspiele, das Berliner Ensemble und das Bochumer Schauspielhaus. Als Gast spielte er am Hamburger Schauspielhaus und am Berliner Maxim Gorki Theater.
Er arbeitete u.a. mit den RegisseurInnen Peter Stein, Luc Bondy, Jürgen Flimm, Dieter Dorn, Claus Peymann, Matthias Hartmann, Thomas Langhoff, Benno Besson, Leander Haussmann, Jürgen Gosch, Jürgen Flimm, Katharina Thalbach, Dieter Giesing, Alexander Lang, Ruth Berghaus und Philip Tiedemann. Für seine Rollen in Claus Peymanns «Richard II.» am Berliner Ensemble (eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2000) und seinem umjubelten Bochumer Einstand mit Turrinis «Die Eröffnung» wurde Michael Maertens 2001 von „Theater Heute“ zum «Schauspieler des Jahres» gekürt. Für seine Darstellung des Anatol (Regie: Luc Bondy) bei den Wiener Festwochen 2002 erhielt er den Gertrud-Eysoldt-Ring, den bedeutendsten Theaterpreis. 2004 folgte die Nominierung für den „Nestroy-Preis“ als bester Schauspieler. 2005 erhielt er die Nestroy-Auszeichnung in der Kategorie Bester Schauspieler, gefolgt von einer weiteren Nominierung für diesen Preis 2006.
Im Kino war Michael Maertens u.a. in Leander Haussmanns «Sonnenallee» zu sehen, sowie in den TVSerien „Wolffs Revier“, „Unter Freunden“ und „Großstadtrevier“.
Michael Maertens ist seit 2003 Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater; seit der Spielzeit 2005/06 ist er auch am Schauspielhaus Zürich fest engagiert.

Daniel Morgenroth – Prof. Henry Higgins

1964 in Berlin geboren; studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Spielte dann zunächst Theater, u.a. die Titelrollen in „Don Carlos“ und „Peer Gynt“, „Penthesilea“, „Nathan der Weise“, sowie 2008 die Rolle des Henry Higgins in „My Fair Lady“ im Admiralspalast Berlin.
Die TV-Karriere von Daniel Morgenroth begann 1999 mit „Die Handschrift des Mörders“. Es folgten zahlreiche Fernsehverfilmungen für das ZDF u.a. „Soko Wismar“, „Siska“, „Küstenwache“, „Der Alte“, „Unsere Farm in Irland“ u.v.m. Im Kino war der Schauspieler in „Bergkristall“, „Die Zeit nach der Trauer“, „Adamski“ und „Ich und Christine“ zu sehen.
Daniel Morgenroth wurde von „Theater Heute“ zum „Besten Nachwuchsschauspieler“ gekürt; 1993 erhielt er den Alfred-Kerr Darstellerpreis; weitere Auszeichnungen waren der Friedrich-Luft-Kritikerpreis und der Bühnenpreis DAPHNE der Theatergemeinde e.V. Berlin

Prof. Harald Serafin – Oberst Pickering

Wurde in Litauen geboren. Sein Musikstudium begann er an der Berliner Hochschule für Musik und er ließ sich später am Konservatorium in Nürnberg bei KS Willi Domgraf Fassbaender und Prof. Wilhelm Schönherr zum Opernsänger ausbilden.
Seine ersten Engagements führten ihn an große Opernhäuser in St. Gallen, Bern, Aachen und Zürich. Der Wendepunkt seiner künstlerischen Entwicklung sollte die Rolle des Eisensteins in der „Fledermaus“ sein. Ab 1967 war er Mitglied der Wiener Volksoper, parallel dazu von 1970 bis 1987 am Theater an der Wien, wo der Danilo aus der „Lustigen Witwe“ zu seiner Paraderolle wurde. Diese Partie sang er 1700 Mal und er wurde damit weltweit bekannt. Weltweite Konzertreisen sowie unzählige Fernsehauftritte und Schallplattenaufnahmen folgten, seit 1993 auch Engagements an den Kammerspielen des Theaters in der Josefstadt.
Seit Oktober 2008 ist er unter der Regie von Michael Schottenberg gemeinsam mit Peter Weck am Volkstheater in „Sonny Boys“ zu sehen.
Seit Übernahme der Intendanz wirkt er auch regelmäßig bei den Seefestspielen Mörbisch mit, u.a. in „Die Csárdásfürstin“, „Gräfin Mariza“, „Die Lustige Witwe“, „Der Graf v. Luxemburg“, „Wiener Blut“ und „Im weißen Rössl“. In der diesjährigen „My Fair Lady“-Produktion spielt Prof. Harald Serafin die Rolle des Oberst Pickering.

Helmuth Lohner – Alfred P. Doolittle

1933 in Wien geboren, absolvierte er zunächst eine Graphikerlehre und nahm dann privaten Schauspielunterricht. Sein Theaterdebüt gab er 1952 am Stadttheater Baden, gefolgt von Auftritten als Operetten-Buffo am Klagenfurter Stadttheater.
Von 1953-1963 war er Ensemblemitglied am Theater an der Josefstadt. Danach folgten Engagements in Berlin, München, Hamburg und Zürich. Auch am Burgtheater und bei den Salzburger Festspielen war Helmuth Lohner immer wieder zu sehen. In Hofmannsthals „Jedermann“ spielte er nicht nur die Hauptfigur des Jedermann sondern auch den Tod und den Teufel.
Sein Filmdebüt gab er 1953. Ab 1963 war er regelmäßig für das Fernsehen tätig, in den Filmen „Mein Opa ist der Beste“ und „Mein Opa und die 13 Stühle“ mit Otto Schenk auch als Regisseur.
Helmuth Lohner zeichnete auch für viele Operettenregien, u.a. am Opernhaus Zürich verantwortlich. Bei den Seefestspielen Mörbisch führt er 2009 bereits zum vierten Mal Regie und schlüpft zum ersten Mal auch in eine Rolle, in die des Alfred P. Doolittle.

Gabriele Jacoby – Mrs. Higgins

Die 1944 geborene Sängerin und Schauspielerin Gabriele Jacoby steht seit Jahrzehnten auf
Theaterbühnen und vor Fernsehkameras. Ihre Eltern, die Schauspielerin Marika Rökk und Regisseur Georg Jacoby, wollten zwar, dass Gabriele Pianistin wird, sie machte jedoch die Aufnahmeprüfung am Max-Reinhardt Seminar. Danach folgte das erste Engagement ans Salzburger Landestheater, wo sie mit Klaus Maria Brandauer zusammen in „Wie es euch gefällt“ ihre erste Premiere hatte. Von Salzburg wechselte sie zu Stroux nach Düsseldorf, spielte dort neben Susi Nicoletti und Rudolf Lindner „Das Glas Wasser“. Zurück in Wien, mauserte sie sich an Rolf Kutscheras Theater an der Wien in „My Fair Lady“, „Pippin“ und „Helden Helden“ zum Musical-Star. Sie trat am Volkstheater auf, war Molnars Olympia an der Josefstadt und spielte in Deutschland in verschiedensten Fernsehproduktionen von der „Donauprinzessin“ bis zum „Bergdoktor“ mit.
Ende der sechziger Jahre war Gabi Jacoby die Eliza in „My Fair Lady“ im Theater an der Wien, 2009 schlüpft sie in die Rolle der Mutter Higgins bei den Seefestspielen Mörbisch.
Ein Mann und fünf Hunde - so sieht aktuell die Lebensgemeinschaft der österreichischen Schauspielerin aus. Ihr Herz für Hunde ist groß: Seit 1988 ist sie aktive Tierschützerin. Alles begann mit vier streunenden Hunden von der griechischen Insel Korfu. Sie engagiert sich weiterhin sehr für herrenlose Tiere in Griechenland, ist aber seit kurzem auch im Vorstand von Animal-Life. Aufgrund ihrer Ungarischkenntnisse engagiert sie sich im speziellen gegen die zahlreichen Tiertötungslager in Ungarn.

Daniel Serafin – Freddy Eynsford-Hill

Wurde in Wien geboren. Absolvierte u.a. sein Gesangs- und Schauspielstudium in Graz, am Mozarteum in Salzburg, an der Privatuniversität Konservatorium Wien; dort absolvierte er 3 Jahre lang die Opernklasse. Studiums-Auslandsaufenthalte führten in nach Karlsruhe, München, Paris und New York (Juilliard School, Manhattan School of Music).
Zu seinen Lehrern zählten u.a: KS Peter Seiffert, Arthur Levy, Mark Oswald und Bill Schuman.
2002 - 2005 Gastauftritte am Theater in der Josefstadt in den Stücken “Beste Freunde“, „Die Gigerln von Wien“ und in Nestroys „ Kampl“ mit Helmuth Lohner und Otto Schenk.
2005 sang er in Ravels Oper „L'Enfant et les sortilèges“ und in Donizettis „Viva la Mamma“ sowie bei zahlreichen Konzerten, ein breit gefächertes Opern- und Operettenrepertoire.
2006 sang er in Benjamin Brittens „Albert Herring“ die Rolle des Sid sowie bei Heubergers „Opernball“ den Paul Aubier.
2007 war er als Sivio in Leoncavallos „Bajazzo“, sowie als Spalanzani in Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ am Theater Akzent in Wien zu hören.
Daniel Serafin debütierte 2005 bei den Seefestspielen Mörbisch als Cascada in „Die lustige Witwe“; 2007 als Josef in „Wiener Blut“. Konzerte führten ihn im letzten Jahr nach Deutschland, Italien sowie nach Frankreich.

Isabel Weicken – Mrs. Pearce

Nach einem abgeschlossenen Studium zur Kunsterzieherin erhielt Isabel Weicken ihre Schauspielausbildung an der Folkwanghochschule in Essen. Zunächst ging sie für zwei Jahre an das Stadttheater Heidelberg und danach an das Stadttheater Bremen, wo sie sowohl große klassische Theaterrollen verkörperte (u. a. Shakespeares Viola, Desdemona und mehrere Tschechowrollen) als auch in modernen Theaterstücken und Boulevardkomödien mitwirkte. In dieser Zeit spielte sie auch die Hauptrolle in ihrem ersten Musical „Sonntags nie“ und die Brecht-Oper „Die Verurteilung des Lukullus“.
Im Theater an der Wien spielte sie 1981 die Titelrolle der deutschsprachigen Erstaufführung von Andrew Lloyd Webbers „Evita“. Nach zwei Jahren in Wien führten sie Gastverträge in der gleichen Rolle an das Theater des Westens Berlin und an das Deutsche Theater München. Es folgten Auftritte in „Elisabeth“, „Chicago“ und „Me and my Girl“.
Von 1984-2005 war die Künstlerin fixes Ensemblemitglied des Wiener Volkstheaters. Mit der Produktion „Der Leibgardist“ (Molnar) tourte sie an der Seite von Michael Heltau durch Deutschland.
In der Saison 2005 /06 war sie als Jacqueline in „La Cage aux Folles“ in der Volksoper Wien zu sehen. Derzeit tritt sie dort als Öffentliche Meinung in „Orpheus in der Unterwelt“ und als Wimpel in „Der Vetter aus Dingsda“ auf.