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6.200 Premierengäste
erlebten eine schwungvolle, bunte
Premiere von „Im Weißen Rössl“ und
genossen eine laue Sommernacht im
Mekka der Operette.
Intendant Harald
Serafin
lud das „Who is Who“ der
österreichischen Politik,
Wirtschaft, Kunst- und Kulturszene
sowie der Society zur Premiere an
den Neusiedler See.
Einige allerdings
glänzten durch Abwesenheit – die
Mitglieder der Bundesregierung
zogen in letzter Sekunde ihre Zusage
zurück. Intendant Harald Serafin
kommentierte das in gewohnter Manier
bei seiner traditionellen
Eröffnungrede:
„Das macht nix, wir haben die Plätze
wieder aufgefüllt.“ – Hinter
vorgehaltener Hand wurde gemunkelt,
Noch-Kanzler, Noch-Vizekanzler und
Noch-Minister wollten nach dem
Scheitern der Bundesregierung nicht
mit Serafins bekannt spitzer Zunge
Bekanntschaft machen.
So bekamen die
Vertreter der burgenländischen
Landesregierung mit
Landeshauptmann Hans Niessl,
Landeshauptmannstellvertreter Franz
Steindl und Seefestspiele
Mörbisch Präsident Landesrat
Helmut Bieler die gesamte
Serafin’sche Ladung an freundlichen
Bösartigkeiten ab.
Mit dabei bei der
Premeire in Mörbisch natürlich
eingefleischte Serafin-Fans wie
Franz und Christine Vranitzky,
Peter Weck, Max Schautzer,
Lotte Tobisch, Gerhard
Tötschinger, Roberto Blanco,
Marianne Mendt, Christian
Kolonovits, Christa Kummer,
die Dancing Stars Juroren Thomas
Schäfer-Ellmayer und Hannes
Nedbal, Ex-Teamtrainer Josef
Hickersberger, Richar Lugner
mit seiner Bettina oder ORF
Generaldirektor Alexander Wrabetz.
Dancing Star Marika
Lichter
war ein echter Hingucker, sie
erschien zur Premiere in einer Art
Rocker-Dirndl.
Wie überhaupt auffallend viele
Premierengäste in Tracht erschienen
und das freute Harald Serafin ganz
besonders.
„Tracht und Dirndl“ – das
wünschte er sich nämlich, dass
Familie und Mitarbeiter am
Premierenabend tragen. Und kam es
dass Ehefrau Inge Serafin,
Sohn Daniel und dessen Freundin
Sandra sowie sämtliche
Mitarbeiterinnen der Seefestspiele
Mörbisch recht zünftig unterwegs
waren.
ORF Talklady Barbara
Karlich
liebt eher glamouröse Outfits und so
war sie von der Ausstattung des
Weißen Rössls ganz hin und weg.
Und spätestens als das Lied „Die
ganze Welt ist himmelblau“
erklang, lehnte sie sich glückselig
an die Schulter ihres Roland
Hofbauer.
Ganze 7 Tage sind die beiden nun
schon ein Ehepaar und die ganze Welt
ist nicht nur himmelblau, sondern
auch rosarot.
Eine schwelte ganz in
Nostalgie: Waltraud Haas, sie ist
der Inbegriff der Rössl-Wirtin.
Die legendäre Verfilmung gemeinsam
mit Peter Alexander als Leopold ist
einfach unvergesslich.
Waltraud Haas zollte Zabine
Kapfinger Respekt und das freute
Alexander Zaglmaier, den Ehemann
von Zabine, natürlich ganz
besonders.
Harald Serafin als
Kaiser Franz Josef
lief zur Höchstform auf und gab eine
köstliche
Parodie auf seine kaiserliche
Hoheit.
Life-Ball Organisator Gery Keszler meinte, „ich glaub, er ist
besser als das Original!“
Übrigens kam Gery Keszler in ganz
entzückender Begleitung – „Herr
Brodmann“, ein 3 Monate alter
Welpe saß auf seinem Schoß und
schlummerte glücklich vor sich hin.
Die Schauspielerinnen Brigitte
Neumeister und Konstanze Breitebner
ließen sich kurz vom
herzallerliebsten Herrn
Brodmann ablenken, doch dann waren
sie wieder ganz beim Rössl auf der
Bühne.
Denn das Weiße Rössl
in der Inszenierung von Karl
Absenger ist ein wahres
Operettenspektakel.
Das Publikum kommt auf seine Kosten:
Rainhard Fendrich als
liebestoller Zahlkellner Leopold,
Zabine Kapfinger als resche
Rösslwirtin, Klaus Eberhartinger
als schöner Sigismund sowie das
gesamte Ensemble bieten eine
Operettenrevue, die dem
Premierenpublikum viel Freude und
Spaß bereitete.
Das „Weiße Rössl“
steht bis 24. August nicht am
Wolfgangsee, sondern am Neusiedler
See
und verführt Abend für Abend das
Publikum mit unvergesslichen
Melodien, Humor und einer Bühnenshow
vom Feinsten.
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