PREMIERE 2008: "IM WEISSEN RÖSSL"
 
 

6.200 Premierengäste erlebten eine schwungvolle, bunte Premiere von „Im Weißen Rössl“ und genossen eine laue Sommernacht im Mekka der Operette.

Intendant Harald Serafin lud das „Who is Who“ der österreichischen Politik, Wirtschaft, Kunst- und Kulturszene sowie der Society zur Premiere an den Neusiedler See.

Einige allerdings glänzten durch Abwesenheit – die Mitglieder der Bundesregierung zogen in letzter Sekunde ihre Zusage zurück. Intendant Harald Serafin kommentierte das in gewohnter Manier bei seiner traditionellen Eröffnungrede:

„Das macht nix, wir haben die Plätze wieder aufgefüllt.“
– Hinter vorgehaltener Hand wurde gemunkelt, Noch-Kanzler, Noch-Vizekanzler und Noch-Minister wollten nach dem Scheitern der Bundesregierung nicht mit Serafins bekannt spitzer Zunge Bekanntschaft machen.  

So bekamen die Vertreter der burgenländischen Landesregierung mit Landeshauptmann Hans Niessl, Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl und Seefestspiele Mörbisch Präsident Landesrat Helmut Bieler die gesamte Serafin’sche Ladung an freundlichen Bösartigkeiten ab.

Mit dabei bei der Premeire in Mörbisch natürlich eingefleischte Serafin-Fans wie Franz und Christine Vranitzky, Peter Weck, Max Schautzer, Lotte Tobisch, Gerhard Tötschinger, Roberto Blanco, Marianne Mendt, Christian Kolonovits, Christa Kummer, die Dancing Stars Juroren Thomas Schäfer-Ellmayer und Hannes Nedbal, Ex-Teamtrainer Josef Hickersberger, Richar Lugner mit seiner Bettina oder ORF Generaldirektor Alexander Wrabetz.

Dancing Star Marika Lichter war ein echter Hingucker, sie erschien zur Premiere in einer Art Rocker-Dirndl.

Wie überhaupt auffallend viele Premierengäste in Tracht erschienen und das freute Harald Serafin ganz besonders.

„Tracht und Dirndl“
– das wünschte er sich nämlich, dass Familie und Mitarbeiter am Premierenabend tragen. Und kam es dass Ehefrau Inge Serafin, Sohn Daniel und dessen Freundin Sandra sowie sämtliche Mitarbeiterinnen der Seefestspiele Mörbisch recht zünftig unterwegs waren.

ORF Talklady Barbara Karlich liebt eher glamouröse Outfits und so war sie von der Ausstattung des Weißen Rössls ganz hin und weg.

Und spätestens als das Lied „Die ganze Welt ist himmelblau“ erklang, lehnte sie sich glückselig an die Schulter ihres Roland Hofbauer.

Ganze 7 Tage sind die beiden nun schon ein Ehepaar und die ganze Welt ist nicht nur himmelblau, sondern auch rosarot.

Eine schwelte ganz in Nostalgie: Waltraud Haas, sie ist der Inbegriff der Rössl-Wirtin. Die legendäre Verfilmung gemeinsam mit Peter Alexander als Leopold ist einfach unvergesslich.

Waltraud Haas zollte Zabine Kapfinger Respekt und das freute Alexander Zaglmaier, den Ehemann von Zabine, natürlich ganz besonders.

Harald Serafin als Kaiser Franz Josef lief zur Höchstform auf und gab eine köstliche Parodie auf seine kaiserliche Hoheit.

 Life-Ball Organisator Gery Keszler meinte, „ich glaub, er ist besser als das Original!“ Übrigens kam Gery Keszler in ganz entzückender Begleitung – „Herr Brodmann“, ein 3 Monate alter Welpe saß auf seinem Schoß und schlummerte glücklich vor sich hin.

Die Schauspielerinnen Brigitte Neumeister und Konstanze Breitebner ließen sich kurz vom herzallerliebsten Herr
n Brodmann ablenken, doch dann waren sie wieder ganz beim Rössl auf der Bühne.

Denn das Weiße Rössl in der Inszenierung von Karl Absenger ist ein wahres Operettenspektakel.

Das Publikum kommt auf seine Kosten: Rainhard Fendrich als liebestoller Zahlkellner Leopold, Zabine Kapfinger als resche Rösslwirtin, Klaus Eberhartinger als schöner Sigismund sowie das gesamte Ensemble bieten eine Operettenrevue, die dem Premierenpublikum viel Freude und Spaß bereitete. 

Das „Weiße Rössl“ steht bis 24. August nicht am Wolfgangsee, sondern am Neusiedler See und verführt Abend für Abend das Publikum mit unvergesslichen Melodien, Humor und einer Bühnenshow vom Feinsten.
 

  Die Begrüßungsrede von H. Serafin als Podcast

 

 
weitere Fotos