"Im weißen Rössl" auf CD

Es ist mittlerweile lieb gewordene Tradition, dass der musikalische Leiter der Seefestspiele Mörbisch, Prof. Rudolf Bibl, schon etliche Wochen vor Probenbeginn Sänger und Orchester des Festivals zusammentrommelt, um gemeinsam eine CD zu produzieren. 3 Tage lang wurde voll Enthusiasmus an der perfekten Aufnahme von Ralph Benatzkys „Weißes Rössl“ gearbeitet.

Operettenspezialist Rudolf Bibl ist mit dem Ergebnis vollauf zufrieden: „Die Aufnahmen waren ein Riesenspaß. Vor allem für das Orchester war es spannend, denn erstmals hatten die jungen Musiker es nicht mit klassischer Operette zu tun, sondern mit revuehaften Stücken, einem Feuerwerk an Hits und das haben sie bravourös gemeistert.“

Das „Weiße Rössl“ hat diesen Sommer wieder Saison am Neusiedler See. Schon einmal erlebte das Publikum der Seefestspiele Mörbisch die turbulente Geschichte rund um die Wirtin vom Weißen Rössl nicht am Wolfgangsee, sondern am Neusiedler See und zwar 1985. Intendant Harald Serafin spielte damals den Dr. Siedler, Dagmar Koller die Rössl-Wirtin und Rudolf Buczolich den Kellner Leopold.

Das „Weiße Rössl“ hat seit seiner Uraufführung 1930 nichts von seinem Charme eingebüßt. Jedes Lied daraus wurde ein beliebter Schlager. Ralph Benatzky, der Sohn eines Dirigenten, galt schon zu Lebzeiten als eine der originellsten Persönlichkeiten unter den Operettenkomponisten seiner Zeit. Das Lied und das Chanson waren seine besondere Stärke.

Die wunderbaren Melodien wie „Es muss was Wunderbares sein, von dir geliebt zu werden“ oder „Zuschau’n kann i ned“ aus dem „Weißen Rössl“ hat Rudolf Bibl mit Sängern und Orchester der Seefestspiele Mörbisch auf CD gebannt. Das Ergebnis, die CD, ist ab Mai erhältlich.