50 Jahre Seefestspiele, 15 Jahre Serafin und Premiere "Wiener Blut" -
   Österreichs Society ließ sich dieses Mega-Fest natürlich nicht entgehen und kam in Scharen!

 

Premierenradio: Silvia Freudensprung-Schöll  und Georg Prenner mit Meinungen der Prominenten, Stimmen der Akteure und Reaktionen des Publikums.
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Harald Serafin genoss das Bad in der Menge, hatte er doch die ganze Familie als Beistand mit dabei: Tochter Martina Serafin und ihr italienischer Ehemann drückten gemeinsam mit Ingeborg Serafin und Mirjana Irosch die Daumen für die Premiere.

Harald Serafin zeigte sich als stolzer Vater. 1994 hat Martina Serafin ihr Debüt als Gräfin in Wiener Blut bei den Seefestspielen Mörbisch gegeben. Zu Wiener Blut 2007 reiste sie extra aus San Francisco an, wo sie derzeit als Marschallin im Rosenkavalier auf der Bühne steht.

Bevor der Rummel so richtig losging, scherzte Harald Serafin noch schnell in gewohnter Manier mit den Polizisten: „Meine Herren, Ärmel aufkrempeln, in Kürze wird es eng und nicht vergessen, lasst nur die hübschen Damen zur mir durch!“

Ja und dann musste die Polizei auch schon an die Arbeit. Die hohe Landespoltik traf auf dem Festivalgelände ein. Landeshauptmann Hans Niessl und Ehefrau Christine Niessl sind ebenso treue Stammggäste in Mörbisch wie Operettendiva Birgit Sarata.

Burgenlands tapferes Schneiderlein Peppino Teuschler und seine Ehefrau ließen sich das Jubiläum der Seefestspiele Mörbisch natürlich auch nicht entgehen.

Musikmanager und Falco-Entdecker Markus Spiegel und ORF Seitenblicker Robert Reumann freuten sich auf Operettenklänge vom Feinsten, denn eines war den beiden schon vor der Premiere klar, zum 50er haben sich Serafin&Co sicher tolle Sänger geholt.

Ex-Bundesministerin und Ex-Seefestspiele-Präsidentin Christa Krammer erzählte Sonja Klima, wie vor 15 Jahren mit Harald Serafin der unaufhaltsame Aufstieg der Seefestspiele Mörbisch zum Mekka der Operette begann.

Frisch war es und daher schlüpfte Sängerin Zabine Kapfinger mit ihrem Herzbuben Alexander Zaglmeier unter die wärmende Decke. Ja an die nicht immer pannonischen Temperaturen wird sich Zabine gewöhnen müssen, wenn sie nächstes Jahr In Mörbisch die Wirtin im Rössl singt.

Österreichs Alpiner Sportdirektor Hans Pum hatte für die erfrorene Zabine Kapfinger nur ein müdes Lächeln. Berufsbedingt ist er natürlich andere Temperaturen gewöhnt.

Der österreichische Fußballteamchef Josef Hickersberger staunte über die Fußfertigkeit von Giogio Madias Ballett-Truppe und grübelte, ob der eine oder andere wohl was für sein Nationalteam wäre: „Mit Fahnen können die Tänzer zaubern, ob sie das wohl auch mit dem Fußball können?“

Schauspieler Peter Weck, der Gouverneur der Österreichischen Nationalbank Klaus Liebscher und seine Ehefrau wünschten toi, toi, toi, damit bei Wiener Blut nichts schief geht.

Ex-Bundeskanzler Franz Vranitzky und Ehefrau Christine kamen auch dieses Mal zur Premiere an der Neusiedler See. War es doch Christine Vranitzky, die Harald Serafin als Intendant des Festivals vorschlug und siehe da, ihre Idee war das beste, das dem Festival passieren konnte – mehr als 200.000 Besucher pro Saison sprechen für sich.

ORF Generaldirektor Alexander Wrabetz mit seiner Ehefrau, der Ärztin Petra Wrabetz , ORF Informationsdirektor Elmar Oberhauser mit Ehefrau und Bundestheater-Holding-Chef Georg Springer zeigten sich bestens gelaunt bei der Premiere, zumal ORF General Wrabetz schon zu diesem Zeitpunkt felsenfest davon überzeugt war, dass die ORF Live-Übertragung von Wiener Blut klappen wird.

Bundeskanzler Alfred Gusenbauer kam ohne Lebensgefährtin Eva Steiner, dafür aber im gelben Lambswool-Pullover, den Harald Serafin etwas später als ganz besonders geschmackvoll bezeichnete.

Ja und da haben wir es schon – Intendant Harald Serafin begrüßte Bundeskanzler Gusenbauer ganz speziell und gestand, dass er ihn in der Menge so rasch auf Grund des gelben Pullis entdeckt hatte: „Schön schaust aus!“

Der neue Direktor der Wiener Volksoper Robert Meyer und Bundestheater-Holding-Chef Georg Springer erfuhren in der Eröffnungsrede des Intendanten so einiges Neues über sich selbst, doch die beiden Herren kennen...

... Harald Serafin ja schon sehr lange und waren ihm daher nicht böse.

Wer in Österreich etwas auf sich hält, der ist bei der Jubiläumspremiere der Seefestspiele Mörbisch, dem gesellschaftlichen Ereignis des burgenländischen Sommers einfach dabei. So auch Schauspielerin Susanne Michel und Sängerin Guggi Löwinger.

Bezirkshauptfrau Franziska Auer beglückwünschte Mörbisch Geschäftsführer Dietmar Posteiner, denn es klappte im Vorfeld zur Jubiläumsproduktion und am Premierenabend wieder alles wie am Schnürchen.

Waltraud Haas und Peter Weck, die beiden Schauspieler sind Serafin- und Operettenfans wie sie im Bilderbuch stehen und eine Premiere ohne sie, das kann nicht sein.

Günter Rhomberg, der Präsident der Bregenzer Festspiele, reiste extra mit seiner Ehefrau vom Bodensee an den Neusiedler See, glücklicherweise werden seine Festspiele nämlich erst am 18. Juli eröffnet.

Landeshauptmannstellvertreter, Mörbisch-Vizepräsident Franz Steindl und seine Ehefrau Ute waren sehr gespannt, was Harald Serafin und Regisseur Maximilian Schell auf die Seebühne gezaubert haben. 

Burgenlands Kulturlandesrat und Präsident der Seefestspiele Mörbisch Helmut Bieler strahlte mit Ehefrau Claudia um die Wette. Beide freuten sich nach der gelungenen Premiere auf das zweite Jahrhundert Seefestspiele Mörbisch: „Da kann ja noch so einiges tolles nachkommen!“ 

Karina Matkovits von den Seefestspielen Mörbisch lächelte etwas wehmütig in die Kamera. Es war ihre letzte Premiere auf der Seebühne. Karina verlässt das Festival, um Karriere als Juristin zu machen. Wir wünschen schon jetzt alles Gute.

Komponist Christian Kolonovits mit Tochter Lisa staunte, wer sich bei der Premiere von Wiener Blut so alles in Mörbisch blicken lässt und meinte ganz böse, „Einigen geht es sicher nur ums „Gesehen werden“ und nicht um die Operette.“  

Life Ball Organisator Gery Keszler gestand, dass er ein Opperettenfreak sei, lange Zeit hätte er es nicht gewagt, das zuzugeben, doch mittlerweile sei er über seinen Schatten gesprungen: „Ich liebe Pomp und Kitsch!“

Gisela Alsen und Marina Alsen erinnerten sich bei der Premiere natürlich an die Anfänge der Seefestspiele Mörbisch. Die Witwe und die Tochter des Festival-Gründers Herbert Alsen waren ja auch von Anfang an mit dabei und meinten, „der Alsen sitzt sicher auf seiner Wolke und guckt zu.“

Im Vorjahr sahen Meeresforscher Hans Hass und Lotte Hass zum ersten Mal Operette auf der Seebühne. Mittlerweile sind sie zu Fans des Festivals geworden und wenn es nicht so kalt gewesen wäre, hätte Hans Hass sicher die Bewohner des Meeres der Wiener genauer untersucht.

Der junge Mann war der wichtigste Zeitmanager des Abends – auf sein Kommando hörte sogar Harald Serafin und stoppte sofort seine Begrüßungsrede, damit die Premiere pünktlich für die ORF Live-Übertragung beginnen konnte.

Die Premiere glückte und so stand einer ausgiebigen Premierenfeier nichts mehr im Wege!

Kaum war der Schlussapplaus vorbei, ging Harald Serafin seiner liebsten Tätigkeit nach und gab Interviews ohne Ende. Mit seinem Schmäh beeindruckte er Burgenland heute Redakteurin Margot Drobits.

Und ORF Burgenland Society Redakteurin Silvia Freudensprung-Schöll erzählte Harald Serafin über sich, seinen Fürsten Ypsheim-Gindelbach usw. usw. – wäre es keine Live-Sendung gewesen, würden die beiden vermutlich noch heute über Gott und die Welt reden.

Außerdem musste sich Harald Serafin ja bei allen Mitwirkenden noch bedanken. Denn was wäre eine Premierenfeier ohne ganz persönliche Serafin-Ansprache – nun, sie wäre halb so lustig.

Beim Schlussapplaus fehlte Regisseur Maximilian Schell auf der Bühne, doch bei der Premierenfeier war er in seinem Element, hielt Hof und freute sich mit Lebensgefährtin Elisabeth Michlits, Tochter Nastassja, deren Freund Michael und Sängerin Marika Lichter über die geglückte Premiere.

Nastassja Schell gab in Wiener Blut übrigens ihr Theaterdebüt als Anna – einer Drei-Satz-Rolle - und lernte dabei auch Freund Michael, einen Techniker des Festivals, kennen. Mal schaun, was daraus noch werden wird.

Seefestspiel-Präsident Helmut Bieler und Sandra Gottschalk gratulierten Daniel Serafin als erste zu seinem wirklich entzückenden Josef in Wiener Blut. Die Glückwünsche des Präsidenten freuten den jungen Serafin, doch noch mehr freute er sich über das folgende Busserl von Freundin Sandra.

ORF Generaldirektor Alexander Wrabetz gratulierte Harald Serafin und meinte, wir werden sicher noch vieles miteinander im ORF machen. Dabei hatte Mister Wunderbar den ORF General bei der Begrüßung ganz gehörig auf der Schaufel: „ORF-Chef Alexander Wrabetz – schön wie immer, ich frag mich, wie macht der das bloß – hast an guten Masseur, gell!“

ORF Generaldirektor Alexander Wrabetz, Landeshauptmann Hans Niessl und Intendant Harald Serafin. Was die drei Herren dann ausgeheckt haben, das haben sie uns nicht verraten – mal schaun, vielleicht passiert demnächst etwas.

Zum Schluss war alles wie es begonnen hat. Auf dem Programm stand das Serafin’sche Familientreffen. Martina Serafin und ihr Ehemann freuten sich für Vater und Bruder. Die beiden Serafin-Männer zeigten wirklich Großartiges auf der Bühne – Harald Serafin als komödiantischer Fürst Ypsheim-Gindelbach und Daniel Serafin als stimmlich virtuoser Josef.

Danach ging es noch munter weiter. Auf die offizielle Premierenfeier mit all den Vips und Adabeis folgte die interne Premierenfeier. Was dort so alles los war, das ist eine andere Geschichte und die bleibt ein Geheimnis.