15 Jahre Intendanz Harald Serafin:

Der Aufstieg zum "Mekka der Operette" 


Intendant Harald Serafin gelang es, für Hunderttausende nationale und internationale Operettenfans Mörbisch zum Sommermekka und zu einem jährlichen Höhepunkt des Kultursommers zu machen.  Dass sich 2007 gleich zwei Jubiläen aufdrängen, gebührend begangen zu werden, lässt 2007 aus dem Mekka "Wolke sieben" für Operettenfans werden: 50 Jahre Seefestspiele Mörbisch und 15 Jahre Intendanz Harald Serafin werden mit Johann Strauß' Klassiker "Wiener Blut" gefeiert.

Unter der Leitung von Intendant Prof. Harald Serafin haben sich die Seefestspiele Mörbisch internationalen Ruf erworben und „sind in die Oberliga der europäischen Festspiele aufgestiegen“. Die stetig steigenden Besucherzahlen bestätigen beeindruckend den Ruf als „Mekka der Operette“ und seit dem Erfolg von „Eine Nacht in Venedig“ betiteln zahlreiche Medien Intendant Harald Serafin als „Quotenkönig der Operette“.
 
1992 Im Herbst 1992 wurde Kammersänger Harald Serafin mit der Aufgabe des Intendanten betraut.
1993 Bereits 1993 konnte erstmals die magische Grenze von 50.000 Festivalgästen deutlich überschritten werden - 67.000 Besucher kamen nach Mörbisch zur „Lustigen Witwe“.
1994 erzielte die Produktion „Wiener Blut“ mit fast 80.000 Zuschauern einen neuen Besucherrekord.
1995 feierten die Seefestspiele Mörbisch mit dem „Bettelstudent“ einen wahren Triumph - 22 ausverkaufte Vorstellungen und über 90.000 verkaufte Karten!
1996 Das einstige Wochenendfestival hat sich zu einer international anerkannten Pflegestätte der klassischen Operette etabliert: Über 95,4 Millionen Schilling wurden in den Umbau investiert - nun erwartet die Besucher eine erhöhte und auf 4.560 Plätze erweiterte Tribüne und mit 3.600 m² Fläche eine der größten Freilichtbühnen Europas. Aufgrund der großen Kartennachfrage wurde erstmals zusätzlich der Donnerstag als Vorstellungstag angesetzt - und sofort angenommen: Mit der Produktion „Die Fledermaus“ feierten die Seefestspiele Mörbisch mit über 130.000 Gästen einen neuerlichen Besucherrekord und 29 ausverkaufte Vorstellungen.  
1997 wurde erstmals in der langjährigen Geschichte der Seefestspiele Mörbisch ein „Offenbach“ aufgeführt, und so wurde neben dem 40-Jahr-Bestandsjubiläum auch das „Pariser Leben“ auf der Seebühne gefeiert.
1998 Mit 127.000 Besuchern war „Der Vogelhändler“ nach „Die Fledermaus“ 1996 die erfolgreichste Produktion in der über 40-jährigen Geschichte der Seefestspiele Mörbisch und die Produktion wurde von nationalen und internationalen Medien begeistert aufgenommen und teilweise euphorisch kritisiert.
1999 Anläßlich des „Strauss - Jahres“ steht eine der schönsten Operetten des „Walzerkönigs“ auf dem Programm der Seefestspiele Mörbisch: „Eine Nacht in Venedig“. Noch vor der Premier am 15. Juli 1999 sind alle 160.000 Karten verkauft, 5 Zusatzvorstellungen mußten insgesamt eingeschoben werden.
2000   Zur Jahrtausendwende wurde „die“ Mörbischer Operette schlechthin aufgeführt: „Der Zigeunerbaron“. Da bereits Anfang November 1999(!) alle 34 Vorstellungen ausverkauft waren, mußte die Zuschauertribüne auf über 6.000 Sitzplätze erweitert werden, um die enorme Kartennachfrage bewältigen zu können. Insgesamt sahen 206.000 Besucher den „Zigeunerbaron“.
2001 Ein neuer Zuschauerrekord schien nach dem letzten Jahr nicht mehr möglich – doch Irrtum. „Das Land des Lächelns" sprengt alle vorstellbaren Rekorde – insgesamt wurden bei 35 Vorstellungen über 212.000 Besuchern begrüßt.
2002 Zum Jubiläum „10 Jahre Intendanz von Prof. Harald Serafin“ stand die „Die Csárdásfürstin“ auf dem Programm. Bei 36 ausverkauften Vorstellungen sahen insgesamt 220.000 Besucher eine schwungvolle „Csárdásfürstin“ in der Inszenierung von Helmuth Lohner
2003 Prof. Harald Serafin wagte sich erstmals an die letzte Operette Franz Lehárs „Giuditta“ heran und der Erfolg sollte ihm recht geben: rund 200.000 Besucher waren begeistert
2004 In diesem Jahr lockte wieder ein Klassiker – „Gräfin Mariza“ von Emmerich Kálmán – Operettenfans aus ganz Europa an den Neusiedler See. 220.000 Besucher erlebten abermals ein Bühnenbild, das perfekt ins pannonische Umfeld passte, und eine klassische Inszenierung von Mörbisch-Routinier Winfried Bauernfeind.
2005 Der 100. Geburtstag des Klassikers „Die Lustige Witwe“ von Franz Lehár wurde auf der Seebühne in Mörbisch gebührend gefeiert. Insgesamt zelebrierten 673.000 Operettenfans dieses Jubiläum mit uns, 458.000 zu Hause an den Fernsehapparaten im Rahmen der ORF-Übertragung und 215.000 direkt vor Ort an der Seebühne in Mörbisch.
2006 Knapp 190.000 Besucher waren wieder ins Mekka der Operette gepilgert. Nur eine einzige Vorstellung fiel buchstäblich ins Wasser. Abgesehen vom künstlerischen Erfolg dieser Produktion war „Der Graf von Luxemburg“ auch mit einem beachtlichen kommerziellen Erfolg verbunden: 96% der Produktionskosten werden von den Seefestspielen Mörbisch eingespielt.
Damit bewegt man sich wieder im absoluten Spitzenfeld der sommerlichen Festspiel-Welt.