Premierenradio:

Radio Burgenland Liveberichte von der Premierenfeier:
Silvia Freudensprung-Schöll und Thomas Hochwarter mit Meinungen der Prominenten, Stimmen der Akteure und Reaktionen des Publikums

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Es war eine traumhafte, laue Sommernacht – bestens gemacht für eine gelungene Premiere im Mekka der Operette.

Wie aus dem Bilderbuch, so zeigte sich die Seebühne bei der gestrigen Premiere. Bühnenbildner Rolf Langenfass hat sich scheinbar von Henri Toulouse-Lautrec inspirieren lassen und die Pariser Boheme zum Leben wiedererweckt.

 

Intendant Harald Serafin lud wieder alles, was Rang und Namen hat in Österreichs Gesellschaft, an den Neusiedlersee, um seinen jüngsten Streich mitzuerleben. Und obwohl Harald Serafin in der Lehar Operette „Der Graf von Luxemburg“ eine Hauptrolle spielt und singt (Fürst Basil Basilowitsch), ließ er es sich nicht nehmen, wieder alle persönlich beim Eingang zum Festspielgelände zu begrüßen.

Treue Stammgäste seit vielen Jahren sind das Sängerehepaar Guggi Löwinger und Peter Minich. Ein Ritual pflegen die beiden Jahr für Jahr: eineinhalb Stunden vor der Vorstellung wird ein wenig in Erinnerungen gekramt und dann gilt es Intendant Harald Serafin und Prof. Rudolf Bibl, dem musikalischen Leiter der Seefestspiele Mörbisch, 3mal über die linke Schulter zu spucken und toi, toi, toi zu wünschen.
Harald Serafin wird nicht müde, seine Seefestspiele Mörbisch zu promoten. Der gebürtige Litauer ist der Inbegriff des Wiener Operettencharmeurs und der ungekrönte König vom Neusiedlersee.
Ingeborg und Harald Serafin freuen sich, dass Landeshauptmann Hans Niessl mit Ehefrau Christine Niessl bestens gelaunt zur Premiere erscheint.
Eine fröhliche Bundesministerin Elisabeth Gehrer spaßt mit Antal Festetics, denn dieser hat wie immer sein Fernglas mit dabei – ob er wohl an diesem Abend das Verhalten der Spezies „VIPs und Adabeis“ studiert hat – nun wenn ja, werden wir es sicher bald in einer seiner Publikationen nachlesen können.
Burgenlands Tourismuslandesrätin Michaela Resetar, Ingeborg und Harald Serafin, Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl, sowie der niederösterreichische Wirtschaftslandesrat Ernest Gabmann mit Gattin scherzen mit den Fotografen – heißt es doch in Mörbisch: „sehen und gesehen werden“.

Zwei, die für ihre Sache tausende Menschen begeistern können: Intendant Harald Serafin und Life-Ball Organisator Gery Keszler.

Noch küsst Intendant Harald Serafin Bildungsministerin Elisabeth Gehrer galant die Hand – doch schon bald wird er sie vor versammeltem Publikum auf die Schaufel nehmen - Bildung ist wichtig, nur wer ist heutzutage schon gebildet!

Harald Serafin beim Scherzen mit Landeshauptmann Hans Niessl über ihre Ehefrauen – sowohl Christine Niessl als auch Ingeborg Serafin erschienen zur Premiere nämlich braungebrannt. Serafin meinte, Christine Niessl hätte sich wohl auch ein paar sonnige Urlaubstage gegönnt wie seine Ingeborg, genannt Mausi. Diese „Böse“ habe sich in Mallorca die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, während er zunächst auf der Seebühne in Mörbisch frieren und dann  schwitzen musste!

Harald Serafin wechselt geschickt zwischen Promis und seinen Stars hin und her und spricht Sängerin Gesa Hoppe, der Angele Didier, Mut zu. Jetzt, kurz vor Beginn der Premiere, könne sie nicht mehr kneifen!

Und schon ist Harald Serafin wieder im Zuschauerraum und verspricht der einstigen Grande Dame des Wiener Opernballs Lotte Tobisch ein Premierenerlebnis, das sie in Mörbisch noch nie erlebt hat.

Seit einigen Monaten ist er in Pension, doch den Seefestspielen bleibt der ehemalige Siemens Generaldirektor Albert Hochleitner mit seiner Ehefrau weiterhin treu. 
Wer in Österreich etwas auf sich hält, der ist bei der Premiere der Seefestspiele Mörbisch, dem gesellschaftlichen Ereignis des burgenländischen Sommers einfach dabei. So auch der Gouverneur der Österreichischen Nationalbank Klaus Liebscher mit Begleitung.

Na wer ist der Herr mit Sohnemann wohl – Albert Wussow oder doch Albert Fortell – egal, für Harald Serafin sind Namen nur Schall und Rauch.

Landeshautpmannstellvertreter Franz Steindl und Landesrätin Michaela Resetar schlüpfen in die Rolle der Gastgeber und freuen sich über den Besuch von Bundesministerin Maria Rauch-Kallat samt Ehemann Alfons Mensdorff-Pouilly. Der Ministerin - in Grün-Schwarz gekleidet - unterstellt Harald Serafin Koalitionsspekulationen bezüglich der Zusammensetzung der Bundesregierung nach dem 1. Oktober.
Georg Springer, der Geschäftsführer der Bundestheater-Holding, freut sich auf Harald Serafin als Fürst Basil Basilowitsch oder besser gesagt als älterer Herr, der sich in ein junges Madl verguckt - „na das wird ein Heidenspaß mit dir auf der Bühne!“
Intendant Harald Serafin unterwegs als Herzensbrecher. Jede hübsche Frau musste mit ihm aufs Bild – ORF Unterhaltungschef Edgar Böhm lacht, und tat es ihm gleich nach.
Harald Serafin präsentiert seinen „Liebling“ Kunststaatssekretär Franz Morak: „Er ist wirklich mein Liebling, ich verrat aber erst später warum!“
Serafin und seine anderen Lieblinge: Ex-Bundeskanzler Franz Vranitzky mit Ehefrau Christine und der Wiener Stadtrat Sepp Rieder mit Ehefrau.
Kulturlandesrat, Seefestspiele-Präsident Helmut Bieler und Ehefrau Claudia Bieler-Schmidt bekamen eine ganz persönliche Einführung in Lehars Operette „Der Graf von Luxemburg“.
Zwei Intendanten unter sich: Peter Marboe, Intendant des Wiener Mozartjahres, wünscht alles Gute für die Premiere.
Schauspieler Michael Heltau schlüpft scheinbar in die Fußstapfen von Harald Serafin. Kaum dass die erste Reihe nämlich endlich sitzt, beginnt er plötzlich mit seiner Begrüßungsorgie.
Ex-Bundeskanzler Franz Vranitzky und Landeshauptmann Hans Niessl nützen die Premiere zum politischen Gedankenaustausch. Vollblutpolitiker können auch im Land der Operette nicht ohne Politik sein.
Staatssekretär Franz Morak und die gertenschlanke Operettendiva Birgit Sarata posieren gerne für jeden Fotografen.
Hans und Lotte Hass, die Pioniere des Tauchsports, erleben ihre ganz persönliche Premiere am Neusiedlersee. Bunt, wie die Welt in den Tiefen der Ozeane, so bunt ist auch die Welt auf der Seebühne in Mörbisch, staunen die beiden Vielgereisten.
Die Bundesregierung war dieses Mal nicht so stark wie gewohnt vertreten – eine Sitzung im Parlament war der Grund dafür, dass viele verhindert waren. Doch die, die kamen, erlebten einen operettenseligen Abend am Neusiedlersee – natürlich mit der wie üblich launigen Eröffnungsrede des Hausherrn.
Harald Serafin ganz Harald Serafin macht wieder Späße mit seinen prominenten Gästen. Sein Lieblingsopfer: Kunststaatssekretär Franz Morak: „Ich bin froh, dass du nicht mich oder den Heinz Zednik zum neuen Chef der Volksoper gemacht hast, sondern Robert Meyer. Herzlichen Glückwunsch, bis jetzt ist noch alles gut gegangen – aber schick mir den Robert, damit er sieht, wie Operette funktioniert!“ (Anmerkung der Redaktion: Robert Meyer übernimmt mit der Spielzeit 2007/08 die Leitung der Volksoper.)
Kaum, dass Intendant Harald Serafin seine Ansprache beendet hat, erwartet das Publikum eine Show, die sich sehen lassen kann. Eine Wagenparade ähnlich wie bei der Love Parade oder dem Life Ball lässt das Publikum in eine andere Welt eintauchen.
Life-Ball Orangisater Gery Keszler und Operettendiva Birgit Sarata haben ihre hellste Freude damit – Operette und Life Ball passen einfach bestens zueinander – zuletzt gesehen am 20. Mai beim Life Ball vor dem Wiener Rathaus gemäß dem Motto „Life Ball goes Operetta“.
Verhaltensforscher Antal Festetics möchte Landeshauptmann Hans Niessl die Schönheiten des Neusiedlersees schmackhaft machen – doch der Chef kennt sein Land recht gut.
Guggi Löwinger, Peter Minich und Michael Heltau beäugen voll Bewunderung das Paris am Neusiedlersee.
Auch Lotte Tobisch ist davon recht angetan – was jetzt noch fehlt ist ein opulentes Schauspiel auf der Bühne.
Man glaubt es kaum, auch Menschen, die sonst nur Fußball, Skirennen oder Formel I im Kopf haben, besuchen die Seefestspiele Mörbisch. Für ORF Sportchef Elmar Oberhauser ist die Operette in Mörbisch aber auch ein sportliches Ereignis mit dem besten Mannschaftskapitän der Welt - Harald Serafin.

Das Herz von Burgenland Tourismus Chef Gerhard Gucher lacht – so viele Gäste sieht er gern im Land und einen begrüßt er ganz besonders gern, den ehemaligen Porsche Austria Chef Eduard Hamersky. Kurzfristig hat Autonarr Gerhard Gucher nämlich einen Porsche sein eigen genannt, doch das flotte Ding war ihm dann doch etwas zu rasant.

 

Harald Serafin drückt schon wieder eine hübsche Dame. Doch dieses Mal nicht um charmant zu sein, sondern um ganz intim zu gratulieren – Landesrat Helmut Bieler und Claudia Bieler-Schmidt haben erst kürzlich ganz geheim den Schritt vor den Traualtar gewagt.  Wir gratulieren!
Harald Serafin in seiner liebsten Rolle als Liebling der Fotografen und Kameraleute.
Mit dabei bei der Premiere des „Grafen von Luxemburg“ auch die frisch geschiedene und etwas erschlankte ORF-Talkerin Barbara Karlich
Frank Stronach schaffte es zwar nicht, zur Premiere zu kommen, dafür aber seine Magna Manager Siegfried Wolf und Peter Rudas. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Telekom Austria AG Werner Kasztler leistet ihnen Gesellschaft.
Schauspielerin Sabine Petzl zeigt sich mit dem neuen Mann in ihrem Leben rundum glücklich und zufrieden.
Der Wiener Stadtrat Johannes Hahn, Burgenlands Fußballpräsident Karl Kaplan mit Gattin Gerlinde, der niederösterreichische Landesrat Ernest Gabmann mit Gattin drücken gemeinsam mit Ehefrau und Tochter von Regisseur Dietmar Pflegerl die Daumen, dass die Premiere klappt.
Vater und Sohn, wie sie sich ähnlicher nicht sein könnten: Georg Springer, der Geschäftsführer der Bundestheater-Holding, mit seinem Filius.

Nun aber nichts wie weg, denn schließlich will das Premierenpublikum neben Harald Serafin auch eine Operette erleben. 

Der ehemalige Innenminister Karl „Charly“ Blecha dürfte beim „Grafen von Luxemburg“ auf den Geschmack gekommen sein und lässt sich daher bei der Premierenfeier gleich in doppelter charmanter Begleitung sehen. 

 

Theo und Angelika Schäfer vom Büro der Seefestspiele Mörbisch feiern mit Herbert Fechter, dem neuen Manager von Harald Serafin, und dessen Frau die erfolgreiche Premiere. Fechter schickt den umtriebigen Intendanten demnächst mit der CD „Wunderbar“ auf Tournee.
Kabarettistin Edith Leyrer und der Schauspieler und Sänger Gerhard Ernst lassen sich von der ausgelassenen Feierstimmung anstecken und meinen, sie würden auch ein nettes Paar abgeben – allerdings nur für die Presse, nicht im wirklichen Leben.

Die einstige Grande Dame des Wiener Opernballs Lotte Tobisch gibt unermüdlich Interviews und man sieht es ihr an, „Der Graf von Luxemburg“ gefällt ihr wirklich außerordentlich gut: „So schöne Stimmen, so schöne Musik, ein traumhaftes Bühnenbild und erst die Kostüme – auch ich bin ganz berauscht!“

Kunststaatssekretär Franz Morak hat sich von Harald Serafins Begrüßung längst erholt und stößt mit Ehefrau und Büromitarbeiter auf weitere tolle Vorstellungen der Lehar Operette „Der Graf von Luxemburg“ an.
Zauberkünstler Magic Christian, der eigentlich bürgerlich Christian Stelzel heißt, und der ehemalige Austria Tabak Chef Beppo Mauhart gönnen sich in der schwülen Premierennacht nicht nur ein, sondern gleich mehrere Bierchen – man lebt schließlich nur einmal und das Leben soll ein wahrer Genuss sein.
Älterer Herr verliebt sich in jüngere Dame – Sänger Gerhard Ernst und ORF-Talkerin Barbara Karlich wandeln für die versammelte Presse auf den Spuren des Grafen von Luxemburg und schlüpfen ein wenig in die Rolle von Fürst Basil Basilowitsch und der Sängerin Angele Didier.
Der musikalische Leiter der Seefestspiele Mörbisch, Prof. Rudolf Bibl, ist geschafft aber erleichtert. Der profunde Kenner der Operette ließ sein Orchester zur Höchstform auflaufen und dafür gibt es viel Lob von Verhaltensforscher Antal Festetics.
So sieht „Rene, Graf von Luxemburg“ ohne Kostüm und Maske aus – Michael Suttner mit seiner Ehefrau gelöst und glücklich auf dem Weg zur Premierenfeier.
Harald Serafin zur Abwechslung wieder einmal bei seiner Lieblingsbeschäftigung. Der Intendant würde am liebsten Tag und Nacht – 24 Stunden lang – nur Interviews geben.

Ach ja, und wenn alle Interviews vorbei sind, kommt gleich die zweite Lieblingsbeschäftigung: Ansprachen halten – dieses Mal bei der Premierenfeier. Sänger, Sängerinnen, Leading Team, Ensemble, Büromitarbeiter, Sponsoren und Freunde – ihnen allen gilt es schließlich zu danken, dass die Premiere derart fulminant über die Bühne ging.

Ingeborg „Mausi“ Serafin schüttelt Hände, alle gratulieren ihr zu diesem tollen Mann, wie der nur auf der Bühne wieder herumtänzelt und das alles mit 74 Jahren – wie macht der Serafin das bloß.
Noch im Vorjahr feierte Marina Klobucar (links im Bild) die gelungene Premiere als Serafin-Assistentin – dieses Jahr feiert sie als einfacher Premierengast mit Arbeitskollegin. Marina Klobucar hat die Seefestspiele Mörbisch gegen das Raimund Theater eingetaucht und ist jetzt persönliche Assistentin von Kathi Zechner.  

Während Harald Serafin bereits unzählige Glückwünsche entgegengenommen hat, tauchen allmählich auch Gesa Hoppe (Angele Didier), Marika Lichter (Gräfin Kokozow), Michael Suttner (Graf von Luxemburg) und Marko Kathol (Maler Armand Brissard) bei der Premierenfeier auf.

 

Harald Serafin mit seinen Bühnengeliebten Gesa Hoppe und Marika Lichter. Diesen Mann mit seinem Charme und seiner Bestimmtheit muss man einfach lieben – auf der Bühne und im wirklichen Leben.
Jetzt sind die jungen Bühnenpärchen komplett: Michael Suttner (Graf von Luxemburg) und Gesa Hoppe sowie Anja-Nina Bahrmann (Juliette Vermont) und Marko Kathol (Maler Armand Brissard). Was folgt ist eine lange Premierennacht bis zum Sonnenaufgang, denn der ist in Mörbisch am Neusiedlersee ganz besonders zauberhaft und die Sänger und Sängerinnen wollen ihn nach der gelungenen Premiere einfach nicht versäumen.